Wir bieten auch eine regelmäßige Betreuung durch approbierte psychologische Psychotherapeuten (Verhaltenstherapie, Gesprächspsychotherapie, Psychodrama) an.
 

Dieses Angebot richtet sich insbesondere an folgende Personen:

  • ehemals Abhängige nach einer Langzeittherapie, nach einem Aufenthalt im Maßregelvollzug oder nach einer qualifizierten Entgiftung (Nachsorge)
  • Haftentlassene, die Unterstützung beim Clean-Bleiben wünschen (Nachsorge/ ambulante Therapie)
  • Substituierte ohne Beigebrauch, deren soziale Situation stabil ist (ambulante Therapie, bei Bedarf zusätzlich zur obligatorischen Psychosozialen Betreuung)
  • Konsumenten von Partydrogen
  • Kokain-, Amphetamin- und Cannabiskonsumenten

Für Cannabiskonsumenten bieten wir zusätzlich ein zehnwöchiges strukturiertes Behandlungsprogramm an, das im Rahmen der Realize It! Kampagne bundesweit wissenschaftlich begleitet wurde. Mehr über unser Angebot zu Realize it! erfahren Sie hier. Zur Homepage der Realize it! Kampagne gelangen Sie hier.

 

Für die Betreuung in unserem Nachsorgeangebot und für die ambulante Therapie erwarten wir folgende Vorbedingungen:

  • Vorhandensein oder konkrete Planung einer unterstützenden Tagesstruktur (z.B. Arbeit, Praktikum, Schule, Ausbildung)
  • Vorhandensein von stabilen drogenfreien Kontakten
  • klare Entscheidung zur Veränderung (Abstinenz, zumindest aber deutliche Reduktion des Konsums)
  • Verlässlichkeit bei Terminen und Absprachen

Falls Sie sich unsicher sind, ob Sie diese Bedingungen (schon) erfüllen, können Sie zunächst auch unsere allgemeine Beratung, oder unsere psychosoziale Betreuung (für Substituierte) in Anspruch nehmen. Das heißt, unsere Hilfsangebote stehen auch außerhalb des Nachsorge-Bereiches im Rahmen der allgemeinen Beratungsarbeit jedem Ratsuchendem zur Verfügung.

Ein Wort zum Thema "Rückfälle":
Wie bei all unseren Angeboten, sind Rückfälle auch bei unserem Nachsorgeangebot kein Ausschlussgrund.
Jeder „Rück“-fall hat seine Ursachen, und durch die ehrliche und offene Aufarbeitung kann entscheidend dazu beigetragen werden, in Zukunft mit vergleichbaren Situationen anders umzugehen, um solche „Vor“-fälle zu vermeiden.

Nachsorge, ambulante Therapie, psychosoziale Betreuung- was ist das überhaupt?
Die Unterscheidung zwischen diesen Begriffen, die sich über die Jahre in der Drogenhilfe entwickelt haben, ist nicht immer ganz einfach - wir versuchen dies hier kurz zu erklären.
Wichtig ist uns dabei das Grundverständnis, dass wir unser Hilfen für jeden anbieten wollen, der sie benötigt - lassen Sie sich also von den Begriffen, den Erläuterungen, den Bedingungen und Definitionen nicht abschrecken:
Falls etwas auf den ersten Blick für Sie nicht zu passen scheint - im Beratungsgespräch können Sie mit uns persönlich klären, welche Form der Hilfe für Sie in Frage kommt.
Allen Begriffen gemeinsam ist, das es sich um intensivere, langfristige Betreuungsverhältnisse handelt, die über eine kurze Beratung (oder eine schnelle Vermittlung in eine z.B. stationäre Intensivbehandlung) hinausgehen.

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Kontakt: Verena Lillge, Claudius Meyer Tel: 02361 36022